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Graues Haar - garnicht greulich


Graue Haare sind schon lange kein Makel mehr - und graue Strähnchen mehr als eine Modeerscheinung. Das neue weibliche Selbstbewusstsein zeigt sich in der Akzeptanz der eigenen Haarfarbe und stempelt Grau nicht mehr als eine Unfarbe ab. Mit der richtigen Pflege und einigen Tricks kann graues Haar mindestens so attraktiv aussehen wie jede andere Haarfarbe. Graue Haare gibt es nicht: Die richtige Pflege beginnt mit dem Wissen. Graue Haare gibt es eigentlich nicht - es handelt sich um einen rein optischen Eindruck. Bei grauen oder eher weissen Haaren haben die Haarwurzeln die Fähigkeit verloren, Farbstoffe (Pigmente) zu bilden. Da aber nicht alle Haare auf einem Kopf gleichzeitig farblos werden, sind neben weissen immer auch Haare mit der natürlichen Haarfarbe zu finden. Die optische Wirkung wechselt daher mit zunehmender Ergrauung von meliertem zu grauem Haar - graues Haar ist also mehr oder weniger eine optische Täuschung. Wer ein Büschel graues Haar genauer ansieht, wird nur voll pigmentierte und völlig farblose Haare finden. Der Grad des Ergrauens hängt von dem jeweiligen Anteil pigmentierter und farbloser Haare ab. Sind überhaupt keine oder nur wenige pigmentierte Einzelhaare vorhanden, wirkt das Haar weiss oder gräulich. Vom Grad des Ergrauens und von der eigenen Einstellung zum grauen Haar hängt die Behandlung ab. Erste weisse Fäden geben helle Effekte. Das erste Grau (bis zu 5 % Weissanteil im Haar) kann aber auch problemlos in einem Ton-in-Ton Verhältnis zum Naturhaar angetönt werden. Durch die helleren Stellen ergibt sich dann ein irrisierender, brillanter Schimmer in der Naturhaarfarbe. Der kritische Grau-Punkt: Bei einem Weissanteil von 5 - 20 % wirkt der Gesamteindruck des Haares leicht mausig und unansehnlich. Wird eine Rückfärbung auf die natürliche Haarfarbe gewünscht, reicht bei einem Weissanteil von mehr als 5 % eine Tönung meist nicht mehr aus: es muss gefärbt werden. Nicht zwingend in Richtung auf die vorhandene Naturhaarfarbe, sondern auch auf fast jeden gewünschten Ton. Pflege mit speziellen Haarpflegemitteln für gefärbtes Haar beugen einem zu schnellen Farbabtrag vor. Färben bedeutet aber immer eine Dauerbehandlung: spätestens nach einem Monat muss am Ansatz nachgefärbt werden. Vieles spricht daher dafür, die Melierung im Haar durch eine Strähnchenbehandlung zu betonen. Der erste optische Eindruck signalisiert dann eher Strähnchen als Grau. Der Vorteil: die Strähnchen sind an keine Dauerbehandlung gebunden; sie wachsen problemlos aus und können bei Bedarf erneuert werden. Gezieltes Grau für bestimmte Partien: Oft tritt die natürliche Ergrauung des Haares stellenweise massiv und konzentriert auf - z.B. im Bereich von Schläfen, Stirn oder Scheitel. Hier hebt die Verwendung von Silbertönungen die natürlichen Graumelierungen stärker und klarer hervor und wirkt so einem unansehnlichen Eindruck entgegen. Grau in Grau mit Chic: Bei mehr als 20 % Grauanteil und gleichmässiger Verteilung kann die Strähnchen- Behandlung forciert angewendet werden. Optimal sind auch Silbertönungen, um das Grau klarer zu gestalten. Zusammen mit dem richtigen, typgerechten und pfiffigen Haarschnitt sieht Grau dann nicht langweilig aus, sondern erhält eine besondere Note. Silber gegen Gelbstich: Pigmentlose Haare werden und wirken leicht gelbstichig. Die genauen Ursachen dafür sind zwar noch nicht bis in alle Einzelheiten geklärt, sicher ist jedoch, dass Tabakrauch und häufiges Schwitzen am Kopf dazu beitragen. Waschen allein genügt hier nicht. Vielmehr helfen in solchen Fällen neutralisierende Tönungen mit einem geringen Anteil von Violett, diesen Gelbstich zu überdecken.